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01/02/2013 - 17:20

 

Wie in den letzten Tagen berichtet wurde (durch AdAge) will nun auch YouTube bestimmte kostenpflichtige Angebote an den Mann bringen. Momentan wird laut AdAge versucht einigen Kunden ein kostenpflichtiges Angebot für einen Kanal anzubieten. Dabei soll der Kanal des Kunden nur gegen Gebühr besucht werden dürfen.

AdAge beruft sich dabei auf zwei (nicht namentlich erwähnte) Betreiber von YouTube Kanälen. Diesen wurde dies angeboten. Angeblich soll es sich dabei um Abonnements handeln, die zwischen 1$ und 5$ monatlich kosten. Dieses Angebot von YouTube soll dem Inhaber des Kanals wohl 55 % des Abo-Umsatzes versprechen.

"Wir haben schon lange gesagt, dass unterschiedliche Inhalte unterschiedliche Bezahlmodelle erfordern", sagte ein Sprecher von Google über das Vorhaben seiner Tochterfirma.

 

© YouTube

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Wie Heise Online berichtet, hat YouTube Chef Salar Kamangar bereits vor einem Jahr erwähnt solche bezahlte Angebote in Betracht zu ziehen. Damals sah der Gedanke so aus, dass kleinere TV-Betreiber nicht per Kabel an Ihre Kunden kommen müssen, sondern dies über YouTube tun können.

Doch wie reagieren die User darauf? Wie zu erwarten sind nicht alle davon begeistert, dass immer mehr Inhalte im Netz kostenpflichtig werden. Man ist an YouTube und deren kostenfreies Angebot gewöhnt, warum sollte man dafür nun Geld bezahlten. Andere wiederum finden es nicht schlecht, wenn einem dadurch Werbeeinblendungen erspart bleiben. Dadurch soll der Spaß an den Videos wieder zunehmen.

Man muss selbstverständlich auch die Seite der Produzenten in Betracht ziehen. Die Produktion hochwertigen Contents kostet – meist – nicht gerade wenig. Mit Abonnements könnte man theoretisch besseren Content erwarten. Es gibt bestimmt den ein oder anderen, dem es Wert ist für gewissen Content zu bezahlen. Schade wäre es wenn alle Kanäle und Videos kostenpflichtig würden, dann müsste man sich auch überlegen, was mit jenen ist, die YouTube-Ads schalten.

 Mutmaßungen zufolge soll dieses Experiment von YouTube bereits im zweiten Quartal 2013 starten, dann mit ca. 25 Anbietern.  

18/01/2013 - 17:47

 

 

Google ist bekannt als größte und am meisten genutzte Suchmaschine der Welt. Nun will Facebook Google einen Strich durch die Rechnung ziehen und sich ebenfalls im „Such-Markt“ etablieren.

Mit seiner neuen Suchfunktion – „Graph Search“ genannt – will Facebook Google Konkurrenz machen. Die Facebook Suchmaschine zeichnet sich dadurch aus, dass nicht einfach irgendwo im Internet gesucht wird, sondern direkt bei den eigenen Freunden. So kann man in der Suchleiste zum Beispiel folgendes eingeben: Cafe, das von Freunden besucht wurde. Nun durchsucht der „Social Graph“ alle Freunde um herauszufinden, in welchen Cafes diese bereits waren und listet diese auf.  Bei dieser Suchanfrage durchforstet Facebook alle Informationen im Freundeskreis – Statusmeldungen, Fotos, Likes, Tags und Shares werden auf mögliche Ergebnisse durchsucht. Laut Mark Zuckerberg bleiben die Privatsphäre Einstellungen jedoch erhalten und dem Suchenden werden nur Ergebnisse angezeigt, auf welche dieser auch ohne Suchfunktion Zugriff hätte.

Laut Internetworld.de beschränkt sich die Beta-Funktion, die derzeit nur für einige User, die Facebook in US-Englisch nutzen, frei ist auf folgende Inhalte:

  • Personen - "Mitglieder aus meiner Heimatstadt, die gerne wandern"
  • Fotos - "Fotos von Freunden vor dem Jahr 1999"
  • Orte - "Indische Restaurants, die indischen Freunden gefallen"
  • Interessen - "Filme die Regisseuren gefallen"

 

Facebook greift Google damit im Kern an, sagt jedoch, dass die Facebook-Suche sich gänzlich von der normalen Suchmaschine unterscheide. Bei Facebook sucht man unter Freunden und filtert Ergebnisse, wie Fotos etc. Bei der Websuche hingegen würden nur Ergebnisse angezeigt, die am besten zum eingegebenen Keyword passen. Facebook könnte diese neue Suchfunktion womöglich auch für Werbung, wie Textanzeigen nutzen. Es bleibt abzuwarten, wie die User auf die neue Funktion reagieren. Wer Facebook in US-Englisch nutzt, kann sich auf eine Warteliste setzen und die Betaversion dann testen. Laut Facebook wird die weltweite Einführung nur „langsam“ umgesetzt. Experten sowie die Aktionäre, sind jedoch nicht sonderlich begeistert. Experten warnen davor, da die Auswertung der Daten unkalkulierbar sei, hoch private Informationen könnten so leichter an Dritte gelangen. 

14/12/2012 - 17:40

 

Das Jahr 2012 war ein Jahr voller Höhen und Tiefen – so auch in der SEO Welt. Google hat Webmaster dieses Jahr nicht nur einmal erschüttert. Eine Reihe an Updates, kleineren Algorithmus-Anpassungen oder einfachen Warnungen machten es Webseitenbetreibern nicht einfach sich auf Googles Anforderungen einzustellen.

Wir möchten das Update-Jahr  nochmal genauer betrachten und machen eine chronologische Reise mit Google durch das Jahr 2012.

Angefangen hat alles mit einer personalisierten Suche am 10. Januar. Durch das Einbringen von Google+ Daten und weiteren Informationen werden die Google Suchergebnisse nun personalisiert gezeigt, allerdings nur wenn man auch eingeloggt ist.

Am 18. Januar kam der Nachfolger des berüchtigten Panda Updates 2.4 (wir berichteten http://www.sherpatec.com/blog/googles-panda-update-hat-deutschland-erreicht.html) , das Panda Update 3.2, welches allerdings keine verheerenden Auswirkungen zeigte.

 Kurz darauf, nämlich am 27. Februar kündigte sich das Venice Update an (http://www.sherpatec.com/blog/google-update-nr-36-venice.html), welches aber erst im Sommer angewandt wurde. Bis dahin waren die Auswirkungen von Venice kaum zu spüren. Durch Venice wurden die Suchergebnisse lokaler. Dies wirkte bei einzelnen Keywords, nicht jedoch in Kombination mit einer Stadt.  

Im März folgten dann weitere Ausbreitungen des Panda Updates (3.3 und 3.4) welche jedoch ebenfalls kaum zu spüren waren. Es galt hauptsächlich der Auffrischung der Daten.

Im April folgten dann wieder einige kleinerer Pandas und Anpassungen für die Verbessrung des Google Index. Mit diesen kleineren Updates versuchte Google jedoch nur etwas zu verschleiern – das Penguin Update (http://www.sherpatec.com/blog/googles-%E2%80%9Epenguin-update%E2%80%9C-%E2%80%93-was-hat-es-bewirkt.html) vom 27. April. Mit diesem Update wollte Google all die bestrafen, die Keywords sinnlos auf ihren Seiten anhäuften. Eine Menge Webseitenbetreiber merkten das Update deutlich und verloren stark in den Rankings.

Und so fuhr Google 2012 fort. Immer mehr Anpassungen, Regulierungen, Pandas (3.6, 3.7 etc.). So Wurden zum Beispiel am 10. August Panda Daten aktualisiert, was erneut viele negativ zu spüren bekamen. Am 14. August schien sich wieder etwas bei Google zu ändern. Teilweise erschienen nur noch sieben statt zehn organische Ergebnisse. Immer mehr Veränderungen zeigen jedoch auch was Google immer wichtige wird – eine stärkere Positionierung der Adwords.

Aber Google macht auch Fehler und verbessert nicht nur – so geschah es, dass einige Domains von Google als geparkt erkannt wurden, weil diese Fehler aufwiesen. Sie wurden dann fälschlicherweise abgestraft. Spannend wird nun was im nächsten Jahr alles auf uns zukommt. 

07/12/2012 - 17:30

 

Es schein immer schwieriger zu werden die immer wiederkehrenden Google Updates zu erkennen. So kam vor kuzem Die Meldung über das sogenannte Pony-Update, welches von Searchmetrics als solches festgestellt wurde. In seinen Eigenschaften ähnelte es den bereits als Updates verifizierten Algorithmusänderungen von Google, wurde jedoch von vielen (vor allem aus den USA) nicht als Update wahrgenommen. Hinzu kommt auch, dass das Update von Google dementiert wurde. Es sei lediglich eine normale Anpassung des Algorithmus gewesen, sagt John Mueller in einem Google Webmaster Hangout auf Google +.

 

 

Laut Searchmetrics (die das vermeintliche Update erkannten und es Pony tauften) sind

folgende die größten Verlierer des Updates gewesen:

 

Was bei diesem Update auffiel ist, dass die Verlierer sehr viel mit den Verlierern des Panda Updates gemeinsam hatten. Google hat die Seiten, die wenig unique content aufweisen abgestraft. Auch Seiten, bei denen Das Layout nicht Googles Maßstäben entspricht, dublicate content enthalten ist oder nicht richtig mit den Keywords umgegangen wird, werden abgestraft. Dies soll nur dazu dienen, dass die Suchergebnisse in der organischen Suche besser werden, was in unser aller Interesse liegt. Wer sich an Googles Vorgaben, bzw. an die bekannten Kriterien hält und aus den Updates lernt, der wird mit weiteren Änderungen im Algorithmus keine Probleme haben. Google sagte bereits beim Panda Update, dass es das noch lange nicht gewesen ist. Ständige Anpassungen im Algorithmus und Schwankungen im Index werden immer wieder vorkommen und auch immer häufiger.  Ein permanentes Panda-Update hat vor allem für diejenigen, die richtig SEO machen und für alle Suchenden nur Vorteile. Man sollte sich nun darauf konzentrieren, seine Seite so gut es geht zu optimieren und nicht bei jedem möglichen Update seine Existenz riskiert. 

30/11/2012 - 17:03

Im letzten Jahr startete  die Google Hotelsuche. Zunächst nur in Englisch gibt es dieses nützliche Tool nun seit einigen Tagen auch in einer deutschen Version. Mit der Einführung dieses Services hat Google seinen Anspruch, ein rundum Internetdienstleister zu werden erneut untermauern und nur ein flüchtiger Blick auf die Seite genügt um den User klar zu machen, dass sich andere Hotelsuchmaschinen wie HRS oder Trivago warm anziehen dürfen.

Komfortable  Bedienung der Google Hotelsuche durch den Nutzer

Auf den ersten Blick ähnelt die Google Hotelsuche stark Google Maps bzw. Google Places. Links stehen die Hotels und auf der rechten Seite erscheint ein Kartenausschnitt, auf der mit einem roten Punkt das jeweilige Hotel markiert ist. Wenn nun der Nutzer mit der Maus über einen Punkt fährt erscheinen der Name des Hotels und der aktuelle Preis. Bei der Vielzahl der Hotels ist es nützlich, wenn die Auswahl ein wenig eingegrenzt werden kann. Das geschieht durch einen einfachen Button, der sich links oben im Kartenausschnitt befindet. Nachdem auf „Bereich auswählen“ geklickt wurde, erscheint ein Viereck, das nach Belieben verkleinert und vergrößert werden kann. Die Liste der Hotels kann auf unterschiedliche Weise geordnet werden. Besonders nützlich ist wohl für die meisten die Sortierung nach dem Preis. Wer diese Funktion anklickt, der erhält eine Auflistung beginnend mit dem günstigsten Hotel. Andere Möglichkeiten sind der Preis im Vergleich zum Standartpreis, die Sternebewertungen und Nutzerbewertung bei Google Places. Hier wird deutlich, dass Google natürlich auch Informationen aus den anderen Diensten (in erster Linie natürlich Google Maps und Google Places) in die Hotelsuche mit einfließen lässt, um seinen Nutzern die Anwendung so leicht als möglich zu machen. Die Preise werden selbstverständlich in Euro angegeben und zudem wird erwähnt, ob es sich dabei um den üblichen Preis handelt und wenn nicht, wie viele Prozent er nach oben oder unten abweicht. Diese Funktion ist in letzter Zeit auch gelegentlich kritisiert worden, weil sie nicht vergleichbare Zeiträume miteinander vergleicht, sondern immer den aktuellen Preis mit dem Durchschnittspreis aller Buchungen, ganz gleich, ob diese am Wochenende oder unter der Woche, in den Ferien oder in Schulzeiten stattfinden. So kann es durchaus mal vorkommen, dass zur Oktoberfestzeit der Preis um 300% höher als der Durchschnitt ist. Dies ist für die Reputation des Hotels nicht unbedingt günstig.

Als sehr nützlich erweist sich in der praktischen Anwendung auch die Auswahlliste. Durch einfaches Ziehen mit der Maus werden die Hotels in eine Liste gezogen und können dann miteinander verglichen werden.  

Ein kleiner Wertmutstropfen ist, dass die Hotels nicht direkt über den Google Hotelfinder gebucht werden. Zu diesem Zweck muss der Suchende entweder auf die Seite des Hotels gehen oder einen der Anbieter, die ebenfalls auf der Seite angegeben werden, kontaktieren.

Was kostet die Google Hotelsuche?

Unnötig zu erwähnen, dass Google natürlich durch den Hotelfinder auch Geld verdienen möchte und deshalb ist es auch interessant, wie die Preisgestaltung aussieht. Die meisten Buchungen funktionieren im Internet über sogenannten Online Travel Agencies (OTAs), wie Expedia oder HRS. Wenn ein Interessent nun auf einen solchen Link klickt, dann wird dem Anbieter 0,2% des Übernachtungspreises in Rechnung gestellt. Im Augenblick denkt Google scheinbar über eine Auktionslösung nach, bei der dann derjenige, der die höchste Provision bezahlt an einem vorderen Platz angezeigt wird. Da die OTAs nun ungefähr einen Drittel der Provision an Google abführen müssen, werden wohl mittel- bis langfristig auch die Provisionen, die im Augenblick bei 15% liegen, ansteigen. Für viele Hotels kann es durchaus lohnend sein, wenn sie beginnen, ihr Hotel selber zu vermarkten. Dazu ist natürlich ein guter Adwordspezialist nötig.  Hierzu noch abschließend ein Beispiel: Wenn ein Pärchen ein Wochenende in einem Hotel über ein Portal wie Expedia bucht, dann kostet das dem Hotel ungefähr 30 Euro. Wenn er diese Gäste stattdessen  über den Google Hotelfinder bekommt, dann bezahlt er nur 15 Euro (bei einem Zimmerpreis für 200 Euro für 2 Nächte und 50 Klicks pro Buchung). Für größere Hotels ist es also durchaus eine lohnende Investition, verstärkt in Google Adwords zu investieren.