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17/05/2013 - 16:28

Google setzt alles daran die Nummer 1 im Netz zu bleiben. Nicht nur versucht Google seine bereits bestehenden Dienste ständig zu erweitern und zu verbessern, auch möchte der Internet-Gigant neue Wege gehen – dabei ist man sich nicht zu schade Ideen anderer zu kopieren. Dies geschieht aktuell: Google möchte einen neuen Musik Dienst auf den Markt bringen, frei nach Spotify.

Quelle: notebookcheck.com

Das Ziel ist es ein Ganzes online Universum zu schaffen, so dass Google Nutzer Google nie verlassen müssen, denn es ist ja alles da. Die Geschichte um den neuen Musik-Streaming-Dienst gab man jüngst bei der Entwicklerkonferenz Google IO bekannt. Für 9.99 $ pro Monat können die Nutzer unendlich viel Musik streamen. Ein Algorithmus von Google schlägt dann auch weitere Lieder vor. Eine enorme Datenbank mit Millionen von Liedern ist die Basis dieses Dienstes.

Aber nicht nur hier versucht Google voranzukommen. So schaut man sich nun auch beim Konkurrenten Facebook etwas ab. Hangout wird die neue App genannt und bietet die Integration von Chat und News-Feed. So können Googles Nutzer nun Nachrichten und Links, sowie jetzt auch Fotos und Videos miteinander tauschen. Hinzu kommt auch (ebenfalls wie bei Facebook) die Möglichkeit mit mehreren Audio- und Videokonferenzen zu führen. Durch die Zusammenfassung dieser Kommunikationsdienste werden Chats und alle anderen Inhalte von Google zusammengetan und im Nutzerkonto gespeichert, sodass dieser auch Monate danach noch auf die Inhalte zurückgreifen kann.

Doch das war es noch nicht mit den Neuerungen: Auch macht sich Google auf die Suche nach den besten Bildern. Hier wird ein neues Tool für automatisierte Bildbearbeitung in Google+ eingeführt.  „Auto Awesome“ nennt sich dieses neue AdOn und erinnert ein wenig an Yahoos Flickr.

Hinzu kommen noch Verbesserungen in der Übersichtlichkeit von Google Maps, so gibt es nun zu berühmten Sehenswürdigkeiten zum Beispiel 3-D Bilder. Auch verschiedene Funkionen wurden Angepasst, sodass die Usability besser ist, so erscheinen die PopUps zu den Ergebnissen in Maps nicht mehr so groß, auch die Straßen sind etwas dezenter – alles in allem viel Angenehmer für den User. Außerdem kann man zum Beispiel bei der Restaurantsuche nun nach Bewertungen filtern, so kann man zum Beispiel schauen, welche Restaurants von Google+-Freunden gut bewertet wurden. Auch die „normale“ Google Suche ist personalisierter geworden, so kann man eine bilderleise nun auch an den Fuß der Ergebnisse legen und es erscheint zum Beispiel bei Sehenswürdigkeiten eine 360°-Animation.

Die Veränderungen sollen bewirken, dass die Nutzer zufrieden sind. Die Zahl der Nutzer nimmt immer weiter zu. Allein Google Chrome wurde über 750 Millionen Mal installiert (vor einem Jahr waren es „nur“ 450 Millionen). Auch gilt Googles Android als erfolgreichstes mobiles Betriebssystem – über 900 Millionen Geräte wurden bereits aktiviert.

Es bleibt lediglich zu hoffen, dass Google trotz aller Innovationen und neuen Ertragsmodellen seine moralische Verantwortung als weltweit führende Suchmaschine hierbei nicht vernachlässigt. Eine Überschneidung der Interessen mit bereits etablierten Anbietern etwaiger oben genannter Angebote und Dienstleistungen kann nicht geleugnet werden. Es bleibt also wieder einmal spannend, wir werden wieder berichten!

26/04/2013 - 16:28

Von Facebook kennen wir mittlerweile viel, aber was Facebook jetzt herausgebracht hat schlägt alles. Facebook Home – die neue App mit der man seine Facebook Startseite direkt mitten auf sein Smartphone holt. Das bedeutet, dass alles andere auf dem Smartphone unwichtig wird, denn der Mittelpunkt ist dann Facebook.

Ein wenig zu viel des Guten, meinen selbst diejenigen, die schon zur „Elite“ der Facebook Nutzer gehören.

(Quelle: t-online.de)

Die Facebook Home App ersetzt bei Android Geräten den Start- und Sperr Bildschirm. Momentan gibt es die App nur für Android und auch nur für 5 bestimmte Geräte. Man sieht dann statt Icons Bilder von Freunden, Statusnachrichten und andere Posts, die Facebook zu bieten hat. Diese können dann auch sofort kommentiert oder „geliked“ werden. Sobald das Smartphone an ist, sieht man laut Aussage einer Nutzerin auf Google Play Store „nur noch Facebook“.

Die neue App des Sozialen Netzwerks startete holprig, denn schnell wurde den Entwicklern klar, dass die Anwendung bei den Nutzern eher durchfällt. Von den Bewertungen im Google Play Store her sieht man ganz deutlich, dass die App nicht sonderlich gut ankommt. So bekam sie nur 2,3 von 5 möglichen Sternen. Auch die Nutzerzahlen lassen zu wünschen übrig. Nur etwas über 500.000 Mal wurde die Anwendung von (nach eigenen Angaben) über 1 Milliarde potentiellen Nutzern heruntergeladen.

Ein bescheidenes Ergebnis – das müssen sich auch die Entwickler rund um Mark Zuckerberg eingestehen.

Die Mängel werden folgendermaßen beschrieben: Die Reihenfolge der Facebook-Posts auf der Startseite sei nicht chronologisch zudem erschwert die Anwendung auch das Nutzen anderer Applikationen. Auch von Abstürzen, langen Ladezeiten, erhöhtem Akkuverbrauch und weiteren Mängeln wurde bereits berichtet. Zudem finden die meisten tatsächlich, dass das ein wenig zu viel Facebook im Alltag ist.

19/04/2013 - 16:41

Bei Google Glass handelt es sich um einen kleinen Computer, der am Brillengestell befestigt wird und  so Informationen in das Sichtfeld seines Benutzers einblendet. Der Computer ist dabei mit dem Internet verbunden und kann dem Benutzer Hinweise zu  Wegstrecken, Einkauftipps und anderen mehr oder weniger nützlichen Informationen geben. Google Glass wurde 2012 vorgestellt und wird wohl Ende 2013 offiziell verkauft werden.

 

Woraus besteht Google Glass

Bei Google Glass handelt es sich um einen voll funktionsfähigen Computer, dessen Betriebssystem sich an Android orientiert. Bilder können mit einer kleinen Kamera aufgenommen werden. Außerdem ist ein Prozessor mit 1 GHz enthalten, 256 MB RAM und ein Flash Speicher von 8 GB. Das Gerät verbindet sich mit dem Internet via WLAN und besitzt dazu natürlich eine entsprechende Schnittstelle. Die Datenausgabe sowie das Überspielen von Dateien erfolgt mittels Micro-USB-Anschluss. Außerdem wird über diesen Anschluss auch die Stromversorgung gewährleistet.  Das Bild für den Nutzer entsteht mit Hilfe eines LCoS-Microdisplay und wird mit Hilfe eines Glasprismas so projiziert, dass es der Anwender sehen kann. Dieses Glasprima gibt übrigens den gesamten Projekt seinen Namen: Google Glass.

 

Die Bedienung von Google Glass

Google Glass kann auf verschiedene Arten bedient werden. Für manche Anweisungen genügen leichte Kopfbewegungen, manchmal wird auch ein gesprochenes Wort nötig sein. Außerdem ist auch am Brillengestell ein Touchpad integriert. Laut Google sollen die Bewegungen so durchgeführt werden können, dass sie von den anderen Menschen in der Umgebung nicht bemerkt werden. Eingeschaltet wird das Gerät mit einer leichten Kopfbewegung nach oben. Mit dem gesprochenen  Befehl „Ok, glass“ können mehrere Befehle ausgeführt werden. Wenn der Touchscreen berührt wird, dann wird dieses Menü ebenfalls aufgerufen. Bis zum Start von Google Glass wird es vermutlich auch eine Anwendung für  Android geben, mit der Google Glass direkt angesprochen werden kann.

 

Google Glass wird kontrovers diskutiert

 

Einige Anwender sehen in Google Glass jetzt schon als eine wichtige Erfindung  und als Meilensteine in der Entwicklung von neuen Technologien. Es könnten sehr einfach Anleitungen für Wartungsarbeiten eingeblendet werden und der Techniker hätte die Hände frei, um sich voll auf seine Arbeit konzentrieren zu können.

Auf der anderen Seite ist es allerdings auch möglich, mit der eingebauten Kamera unbemerkt Fotos und Videos von seiner Umgebung zu machen, was wiederum Datenschützer auf den Plan ruft. In der Ukraine und der russischen Föderation wird Google Glass vermutlich verboten werden, weil diese Technologie sehr leicht zu Spionagezwecken missbraucht werden kann.

11/04/2013 - 09:33

Bei Bitcoin handelt es sich um eine Internetwährung. Die Idee wurde schon 2008 geboren, aber erst seit 2009 ist die Währung im Umlauf.  Sie wird nicht wie der Dollar oder Euro durch eine staatliche Institution ausgegeben, die dafür einsteht, dass die Währung durch einen realen Gegenwert gedeckt ist. Diese Währung entsteht im Internet auf unzähligen von Computern. Diese Währung besteht nicht aus Münzen sondern aus digitalen Signaturen. Allerdings benötigt die Produktion von neuen Bitcoins Zeit. Ein einzelner Rechner benötigt dazu ungefähr ein Jahr. Die Höchstmenge an Bitcoins ist auf 21 Millionen beschränkt. Diese Menge wird aber aller Voraussicht nach erst Mitte des 22. Jahrhunderts erreicht werden.

 

Wie entstehen Bitcoins?

Bitcoins werden im Internet erzeugt. Jeder Computer, der sich daran beteiligen will, benötigt eine spezielle Software, die als Bitcoin Minter bezeichnet wird. Anwender, die eine solche Software auf dem Rechner installiert haben, werden als Miner bezeichnet. Mining ist ein komplizierter Prozess, in dem verschiedene Berechnungen durchgeführt werden müssen an dessen Ende ein neuer Bitcoinblock entsteht, der dann ins Netzwerk eingespeist wird. Jeder Bitcoinblock enthält eine genaue Anzahl von Bitcoins. Allerdings sinkt die Menge kontinuierlich. So gibt es zurzeit nur noch 25 Bitcoins pro Block, währen des zunächst 50 waren. Um hier Gewinne zu machen wird eine bessere Software benötigt, denn nicht nur die Anzahl der Bitcoins pro Block sinken, sondern die Anzahl der Miner nimmt zu.

 

Bitcoins – Hoffnung oder Hype?

Zum Jahreswechsel kostete ein Bitcoin ungefähr 13 Dollar, heute, mehr als 3 Monate später stehen die aktuellen Kurse seines Bitcoin bei 170 Dollar. Angesichts dieser Entwicklung stellen sich Marktbeobachter die Frage, ob sich Bitcoins jemals als konkurrenzfähige Währung durchsetzen wird. Solche starken Kurs anstiege sind normalerweise nicht das Zeichen für eine stabile Währung. Der Bitcoin ist dann nur noch Geldanlage, aber kein Zahlungsmittel. Bitcoins müssen ausgeben werden, dann handelt es sich um eine Währung. Wenn sie nur als Geldanlage gekauft werden, dann verlieren sie ihren Wert als Zahlungsmittel. Übrigens werden Bitcoins von immer mehr Internetunternehmern als Zahlungsmittel akzeptiert. Wenn sie die Aufregung um diese virtuelle Währung gelegt hat und die Kurse stabil bleiben, dann ist durchaus vorstellbar, dass damit eine Währung entsteht, die auf der ganzen Welt ihre Gültigkeit hat. Damit würde die (Internet)Welt noch ein wenig näher zusammenrücken.

05/04/2013 - 16:24

Smartphones und Tablets gewinnen immer mehr an Bedeutung und somit wird auch die Suchmaschinenoptimierung für diese Geräte immer wichtiger.

Suchmaschinenoptimierung beginnt hier ebenfalls onpage und zwar mit der Entscheidung, wie die Seite dargestellt werden soll. Viele Unternehmer lassen eine eigene Internetseite für mobile Geräte programmieren, die dann mit einer eigenen URL aufgerufen wird. Dabei ergibt sich allerdings das Problem, dass in der Regel zwei Seiten mit identischem Content entstehen, was Google ja bekanntlich nicht haben will. Umgehen lässt sich dieses Problem, indem mit sogenannten Canonical-Tags gearbeitet wird.  Diese werden im Header-Bereich eingesetzt und sagen der Suchmaschine, welcher Content nun relevant ist. Google selber empfiehlt aber in seinen Richtlinien eine andere Vorgehensweise, nämlich den Einsatz von sogenanntem Responsive Design. Solche Seiten werden so programmiert, dass sie sich dem jeweiligen Endgerät anpassen. Es existiert also im Prinzip nur eine Seite und natürlich auch nur eine Onpageoptimierung.

Bei der Auswahl der Keywords muss berücksichtigt werden, dass der Surfer am Smartphone nur über eine virtuelle Tastatur verfügt, was die Lust, etwas zu schreiben deutlich einschränkt. Wenn er also Suchbegriffe eingibt, dann möglichst kurze und nur in einem Wort. So sollten also die Keywörter möglichst kurz sein. Darüber hinaus muss an den lokalen Bezug gedacht werden. Wer unterwegs ist und nach Informationen sucht, der will vielleicht wissen, wo das nächste Krawattengeschäft ist. Eine gute Anbindung an Google Places ist für solche Seiten sehr wichtig. Internetnutzer, die Informationen auf dem Smartphone abrufen, während sie gerade in der U-Bahn stehen, haben wenig Zeit und Seiten, die eine lange Ladezeit haben, tun sich deshalb schwer. Mehr noch: Wenn eine Seite lange Zeit nicht lädt, dann wird sie bei der nächsten Suche, wenn sie wieder in den Ergebnislisten auftaucht, erst gar nicht mehr angeklickt. Seiten, von denen erwartet wird, dass sie häufig mit Smartphones oder Tablets aufgerufen werden, dürfen also auf gar keinen Fall mit Videos oder anderen Inhalten bestückt werden, von denen erwartet wird, dass sie die Ladezeit der Seite verlängern.

Jeder, der Suchmaschinenoptimierung oder auch Suchmaschinenmarketing  macht, muss sich immer bewusst machen, dass er es vor allem bei den Smartphones mit einem sehr kleinen Bildschirm zu tun hat. Bei den Suchergebnissen werden in der Regel zwei Adwords Anzeigen und drei generische Ergebnisse gezeigt. Eine Optimierung für mobile Endgeräte macht also nur dann wirklich Sinn, wenn es gelingt bei den Ergebnissen ganz vorne mit dabei zu sein.