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01/10/2013 - 10:26

Vor 15 Jahren gründeten Larry Page und Sergey Brin in einer Garage in Menlo Park, Kalifornien die Suchmaschine Google.

Auf einer Pressekonferenz, anlässlich des fünfzehnten Gründungsjubiläums, eben in dieser Gründungsgarage wurde ein neuer Algorithmus von Google mit Namen Hummingbird, also Kolibri, vorgestellt. Dieser Algorithmus ist schon seit einem Monat aktiv und soll 90 % aller Suchanfragen beeinflussen.  Google Hummingbird soll auch komplexe Suchanfrage mit möglichst exakten Treffern beantworten können.  Hummingbird ist angeblich das größte Update seit dem Jahr 2009. Damals erschütterte „Caffeine“ die Internetwelt und sorgte für mehr Geschwindigkeit bei der Suche und außerdem wurden soziale Netzwerke integriert. Bei Caffeine ging es um die Verarbeitung großer Datenmengen  und Realtime Informationen.

Hummingbird, zu Deutsch Kolibri ist nicht nur ein Alogrithmusupdates sondern ein gänzlich neuer Suchmaschinenmotor.  Der Name soll für die Geschwindigkeit und Präzision stehen, mit der ein Kolibri seine Arbeit vollbringt.

  Mit Hummingbird will Google also eine noch bessere Suche ermöglichen, indem auch komplexere Suchanfrage gut ausgewertet werden können. Google will nach eigener Aussage die Konzepte und Aussagen hinter den Inhalten verstehen. Die Suchergebnisse sollen eng mit dem Google Knowledge Graph verbunden werden. Der Google Knowledge Graph ist eine Datenbank von Google, die in einem speziellen Bereich der Suchanfrage weitere  Informationen aufzeigt. darüber hinaus gibt es auch noch Informationen zu verwandten Gebieten. Diese Funktion soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Es sind dann auch  direkte Vergleiche von Produkten möglich. Wer also in Google Olivenöl und Butter eingibt, der erhält vergleichende Informationen über die Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel den Cholesteringehalt.

Wie genau sich Hummingbird auf die Suchergebnisse auswirken wird, ist bislang noch nicht klar. Wie das Ranking bei Google genau zustande kommt, darüber zerbrechen sich SEOs in der ganzen Welt jeden Tag den Kopf. Ein wichtiger Faktor ist die externe Verlinkung. Da diese aber sehr leicht manipuliert werden kann, macht es Google mit jedem Update schwieriger hier mit irgendwelchen Maßnahmen gezielt einzugreifen. Wichtig ist darüber hinaus auch die Person des Suchenden. Sein Standort und seine Suchpräferenzen sind ein entscheidender Faktor beim Ranking. Was aber genau auf die Internetwelt mit diesem Update auf uns zukommt werden die nächsten Wochen erst zeigen.

01/08/2013 - 16:38

Das soziale Netzwerk Google+ gibt es seit mehr als 2 Jahren und seit Januar 2013 ist es das zweitgrößte soziale Netzwerk, da es zu diesem Zeitpunkt Twitter in der Anzahl der aktiven Nutzer überholt hat. In einer neuen Studie hat die Agentur „Aufgesang Inbound Online Marketing“  in Zusammenarbeit mit Searchmetrics die Bedeutung  von SEO, SEA und Social Media untersucht. Im Bereich Social Media zeigte sich eine Zunahme von Google+ um 2600 % im Vergleich zum Vorjahr. Es gibt einige Branchen, die fast nur auf Google+ setzen, das  sind in erster Linie Shops für Arzneimittel, Kosmetik und Möbel.  Diese haben im Bereich der sogenannten Social Visibility ganz besonders hohe Werte. Viele der Shops bekommen mehr Traffic durch Google+ als durch Twitter.  Für den meisten Traffic sorgten allerdings die organischen Suchanfragen.

Die Bedeutung von Google Adwords als Trafficquelle ist im Gegensatz dazu gesunken. In konkreten Zahlen heißt das, dass der Besucherstrom um rund ein Drittel auf  17 % gesunken ist. Bezahlte Anzeigen werden sehr stark in den Bereichen Komplettsortiment, Bekleidung und Elektronik. Diese Shopkategorien haben ganz besonders hohe Werte im Bereich der SEO Visibility, sie werden also durch die organische Suche sehr leicht gefunden.  Bei diesen Shops kommen auch sehr viel Traffic über SEM-Maßnahmen, denn in der Grafik zeigt diesen ebenso eine sehr hohe Paid Visibility.

Der Traffic,der über andere Dienste von Google kommt, ist kaum der Rede Wert und macht nur etwa 4 % aus. Von diesen 4 % entfallen 93 % auf die Google Bildersuche. Von der Universal Search Traffic profitieren in erster Linie Büroausstattung, Möbel- und Heimwerkergeschäfte.

In den Jahren 2012 und 2013 gab es zwei große Google Updates, nämlich Panda und Penguin. In der Studie wurde auch untersucht, inwieweit sich diese Updates auf die Sichtbarkeit der untersuchten Shops auswirkten. 14 der untersuchten Shops zeigten einen deutlichen Sichtbarkeitsverlust. 9 von diesen wurden ein Opfer des ersten Pinguin Updates und 7 ein Opfer des zweiten Pinguin  Updates. 2 Shops scheinen von beiden Updates betroffen zu sein.

12/07/2013 - 16:30

Die meisten unter uns sind nicht nur aktive Internetuser, sondern auch aktive Google

Nutzer. Auf die Frage, wie Google denn eigentlich funktioniert, wie die Reihenfolge der Ergebnisse zustande kommt und was eigentlich die farbig hinterlegten Ergebnisse die immer am Kopf der Ergebnisseite erscheinen sind, wissen dennoch unglaublich viele keine Antwort.  Der britische SEO Experte Danny Richman wollte es genau wissen und hat 1000 Amerikaner gefragt, was SEO sei und eine interessante Infografik erstellt.

Die Studie hat eindeutig enthüllt, was kontaktfreudige SEOs schon seit langer Zeit ahnen, dass niemand so recht weiß, was das eigentlich ist und noch weniger, wie Google hinter den Kulissen eigentlich funktioniert. Drei Prozent der Befragten denken, SEO stünde für „Software Engineering Organization“ und 60 % wissen überhaupt nicht, was SEO bedeutet. Richmans Nachforschungen brachten aber noch einige andere interessante Dinge ans Tageslicht. So bevorzugen 59 % der Befragten die Suchergebnisse auf Platz 1 und klicken am liebsten auf das erste organische (also unter den AdWords) Ergebnis. 64 % der Befragten sind sich nicht bewusst, dass die Suchergebnisse in Google und auch die Werbung auf ihre Person zugeschnitten werden. 44 Prozent der gefragten gehen davon aus, dass Seiten, die ein gutes Ranking bei Google haben, auch vertrauenswürdig sein müssten.

Die sozialen Aspekte der Google Suche nützen wenig Menschen. 76 %  ist es schlichtweg egal, was ihre Freunde ihnen empfehlen. Ebenso wenig nützen sie Twitter oder Facebook um ein bestimmtes Produkt zu suchen. 31 % finden es nicht in Ordnung, dass eine Seite verändert wird, um besser gefunden zu werden. 18 % wissen, dass durch Links das Ranking bei Google verbessert wird.

Bei der Studie muss noch berücksichtigt werden, dass Amerikaner befragt wurden und dadurch natürlich die Verhältnisse in Amerika widerspiegeln. Die Ergebnisse sind zwar sicherlich auf Deutschland zu übertragen,  doch Korrekturen sind dabei durchaus denkbar. 

21/06/2013 - 16:42

Mit welchem Algorithmus Google die Internetseiten in den Ergebnislisten platziert ist das größte Geheimnis von Google. Der Toolanbieter Searchmetrics versucht alljährlich dem Geheimnis ein wenig auf die Spur zu kommen, indem sie die Rankingfaktoren und die dazugehörige Position auf den SERPs in Korrelation zueinander setzt. Das Ergebnis wurde jetzt veröffentlicht.

 

Die Bedeutung von Social Media

Als wichtigsten Rankingfaktor werden aufgrund der Studie Social Media Aktivitäten angesehen. Noch vor den Backlinks rangieren Facebook Shares, Facebook Comments und Facebook Likes. Die größte Bedeutung haben dabei die Shares. Inwieweit Google plus dabei eine Bedeutung hat, kann noch nicht ausgewertet werden, weil bislang noch nicht genügend Daten vorhanden sind. Allerdings hat der Google Mitarbeiter Matt Cutts die Daten auf der SMX Advanced so kommentiert, dass die Bedeutung von Social Media völlig überbewertet sei. Die Korrelation ist zwar eindeutig vorhanden, aber die kann auch daher kommen, dass Seiten mit einer guten Performance und einem guten Ranking ganz von selber gute Social Signals aufweisen. Damit ist diese Aussage von Searchmetrics zwar interessant, aber ihr tatsächlicher Wahrheitsgehalt darf bezweifelt werden.

 

Backlinks nach wie vor wichtig

Gleich nach Facebook werden die Backlinks aufgeführt, die nach wie vor ein hoher Rankingfaktor sind. Interessant ist, dass ein Artikel, der einen Nofollow-Link enthält stärker gewichtet wird, als ein Link, der das Keyword enthält. Zwar ist die Aussage nicht unbedingt signifikant, doch wird dadurch ein Trend bestätigt, der sich schon seit einiger Zeit abzeichnet, dass beim Backlinkaufbau möglichst eine natürliche Verlinkung entstehen soll und dazu gehören einfach auch Nofollow-Links. Auch die Anzahl der Links, die Stoppwörter enthalten korrelieren stärker. Für den SEO ist es aufgrund dieser Daten nun möglich, die Keywords mit Stoppwörtern zu versehen, so dass sie lesefreundlich in den Text eingebaut werden können.

Besonders wichtig ist, dass das Keyword in der Domain vorkommt. Die Korrelation von Domains, in denen das Keyword vorkommt ist wesentlich höher als von Domains, in denen kein Keyword vorkommt.

Wer sich mit SEO befasst, der lernt, dass die Keywords in den h1-Überschriften und in den Titel vorkommen sollen. Wenn es sich aber bei dem entsprechenden Suchbegriff um eine Marke handelt, dann ist diese klassische SEO-Regel plötzlich außer Kraft gesetzt. Eine bekannte Marke rankt auch ohne SEO gut und die anderen Seiten, die nach allen Regeln der Kunst SEO optimiert wurden, kommen erst auf den hinteren Plätzen. Durch diesen Umstand werden auch andere  SEOfaktoren auf den Kopf gestellt. So scheinen die Länge der Texte nicht mehr interessant zu sein und auch die Länge des Titels ist laut dieser Analyse nicht wichtig.

Eindeutig negativ scheint Werbung zu sein, aber seltsamerweise nur die Adsense Werbung. Seiten, die viel Adsensewerbung haben, zeigen eine schlechte Performance, wobei andere Werbeformen hier neutral sind.

Die Länge des Titels haben sehr wenig Einfluss auf das Ranking und auch die Länge des Textes scheint keine besondere Bedeutung zu haben.

Übrigens: Bilder sind nach wie vor für das Ranking sehr wichtig. Die  Anzahl der Bilder korreliert sehr stark mit einer guten Platzierung in den SERPs.

24/05/2013 - 12:47

Gestern war es wieder einmal soweit – Google, repräsentiert durch den Herrn Cutts kommunizierte, dass ein neues Update der weltbekanntesten Suchmaschine released wurde. Dies führte insbesondere in der Szene der Suchmaschinenoptimierer teilweise zu „Transpiration“. War das Jahr 2012 bereits von unregelmäßigen Google Updates gezeichnet, so hoffte manch einer auf ein etwas ruhigeres 2013 um die noch blutigen Wunden in Form von Positionsverlusten aus dem Vorjahr noch etwas lecken zu können. Besonders der Abbau von Backlinks war eines der beliebtesten SEO Manöver, praktischerweise wurde vergangenes Jahr ein Google Tool veröffentlicht. Zwar gab es keine Musteranleitung welche Links nun abgebaut werden sollten und welche nicht, so stellten wir fest, dass einige SEO Kollegen wild anfingen die mühsam aufgebauten Backlinks durch das Google Disawov Tool wieder abzubauen.

Gestern war es also wieder soweit, Penguin 2.0 wurde vorzeitig von der Kette gelassen um gegen sogenannten Webspam vorzugehen. Unter Webspam versteht man Webseiten, die die Google SERPS „vermüllen“, in dem die Verantwortlichen dieser Webseiten mit nicht Google konformen SEO Maßnahmen arbeiten, zB. Keyword Stuffing oder Cloaking.

Penguin 2.0 präsentierte sich früher wie erwartet, global greifend und als vollständiges Update, d.h. mit sofortiger Wirkung auf die Rankingergebnisse. Jedoch wie auch die vorangegangenen Updates wird es in Etappen greifen und sein wahres Gesicht zeigen. Zielsetzung laut Matt Cutts, dem Google Verantwortlichen für Webspam soll es sein, die Qualität der Suchergebnisse zu verbessern. Es bleibt zu hoffen, dass nun auch kleineren Seiten wieder mehr Chancen auf gute Positionen bekommen, nachdem Konzerne, Preissuchmaschinen, Kundenvermittlungsportale und Branchenbücher zunehmend die Top10 beherrschten.

Wie bereits angeschnitten trafen die vorangegangenen Updates die Webseiten einige Webseitenbetreiber besonders hart. Manche Marktteilnehmer, die sich ausschließlich auf Umsatzgenerierung durch SEO optimierte Webseiten verlassen hatten, waren auf einmal selbst verlassen.

Da diese Marktteilnehmer nicht selten unsaubere SEO Methoden für Top Google Positionen nützen, sollte der brave Webseitenbetreiber keine Strafe fürchten müssen. Das Penguin Update 2.0 ist auf Black Hat Suchmaschinenoptimierer und optimierte Webseiten ausgerichtet.

Natürlich verfolgen auch wir die Entwicklung wieder mit Argusaugen, so geht es doch auch um die Zukunft und Existenz unserer Kunden und somit auch unserer „Daseinsberechtigung“. Bis dato konnten wir bei keinem unserer Kunden eine Verschlechterung in den SERPS feststellen, eher im Gegenteil, die saubere SEO Optimierung in Einklang mit den Google Webmaster Guidelines zeigt wieder Früchte, wir stellen verbesserte Positionierungen unter unseren Kundensites fest. Also gehen wir hoffnungsvoll ins Wochenende, dass sich diese Penguin 2.0 Entwicklung bewahrheitet und wünschen allen Lesern dieses Blogs ein fantastisches innerdeutsches Championship Finale 2013 in Wembley!