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12/07/2010 - 12:55

Das Internet ist der Inbegriff des modernen Lebens geworden. Doch wer bestimmt eigentlich, wie das Web 2.0 aussieht? Wer beherrscht das Internet?

Auf den ersten Blick gehört das Internet keiner Person oder Institution, da es von der Aktivität der Nutzer abhängt. Das Web steht für „World Wide Web“, ein über das Internet abrufbares Hypertext System. Dieses System, das in Genf von Tim Berners-Lee entwickelt wurde, ist 1991 für den globalen Gebrauch freigegeben worden.

Doch das Internet ist kein offener Marktplatz, denn auf der technischen Ebene hängt das Internet von Amerika ab. Alles basiert auf einer Schar an Root Name Servern,  die aus Domain Namen IP-Adressen generieren, um diese an untergeordnete  Server zu leiten. Die zentralen Registrierstellen hängen von den zum größten Teil in Amerika stationierten Root A-Servern ab.

Wenn das Internet eine Art virtueller Dschungel ist, kennen viele User nur die Trampelpfade. Meist nehmen sie für ihre Aktivitäten Suchmaschinen oder Communities als Ausgangspunkt. Allerdings sind Facebook und Google private Unternehmen, die geschäftliche Interessen verfolgen. Erst der Umgang mit privaten und sensiblen Daten der User hat diesem Umstand einige Aufmerksamkeit gesichert. Schließlich verdienen die Betreiber der Portale, indem sie gezielt Werbung auf ihren Seiten schalten lassen. Kurz und knapp heißt das:  Je besser die Betreiber über ihre Besucher Bescheid wissen, desto wertvoller wird die Seite.

Um die Dienste von Google führt kein Weg herum. Die größte Suchmaschine mit ca. 90 Prozent Marktanteil strukturiert mit seinem Suchdienst das Angebot des Internet, denn wer dort nicht zu finden ist, existiert nicht. Schließlich werden Webseiten hauptsächlich für die Suchmaschine von Google optimiert, was wiederum die Vormachtstellung der amerikanischen Suchmaschine unterstreicht. Facebook und Twitter verfügen aus diesen Gründen nicht über die gleiche Vormachtstellung.

Fazit:  das Internet ist als dezentrales Medium stark  von geschäftlichen und politischen Interessen dominiert. Daran ändert auch das Engagement anarchistischer Netzanarchisten nichts. Google und Facebook dürften momentan die größte Macht auf das Medium Internet ausüben, die diese Macht auch gerne für sich nützen. Dennoch gibt es bislang – zum Glück – keine Institution oder Person, die das Internet weltweit willkürlich zensieren kann. NOCH nicht.

TIPP:

Bei näherem Interesse lohnt ein Besuch der AGOF Website www.agof.de – hier kann man unter „Internet Facts“ sich einen Eindruck verschaffen, wer die Nase vorne hat.