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20/10/2011 - 10:12

Die Frage, wie viel ist eine Webadresse oder Domain wert stellt sich immer wieder. Mitunter spektakuläre Domainverkäufe wie beispielsweise die Domain sex.com, welche 2006 für  12 Millionen Dollar ersteigert worden war und im Jahr 2010 bereits für 13 Millionen Dollar wieder den Besitzer gewechselt hat. Der Verkäufer musste sich  im Zuge einer Zwangsvollstreckung von der Domain trennen, da die avisierten Einnahmen nicht in dem Umfang realisiert werden konnten wie geplant.  Diese Geschichte ist jedoch einzigartig und wird sich voraussichtlich so schnell nicht wiederholen. Jedoch floriert der Domainhandel nach wie vor. Plattformen wie sedo.de haben sich in diesem Marktumfeld etabliert und bieten Domains unterschiedlichster Preiskategorien zum Sofortkauf oder als Auktionsangebot an. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe mehr oder weniger namhafter Domain Händler die zum einen beim Bezug bereits registrierter Domains behilflich sind, als auch Ihr eigenes Portfolio gerne an den Mann bringen.

Wer sich mit dem Gedanken trägt eigene Domains zu veräußern, weil diese zwar seit Jahren Hosting Gebühren kosten, aber keinen Ertrag bringen ist gut beraten ein Wertgutachten im Vorfeld erstellen zu lassen. Jedoch weichen, insbesondere die kostenlosen Schnellbewertungen massive Unterschiede in den Ergebnissen auf.

Wir haben aus Neugierde mal www.amazon.de mit einigen  Bewertungstools kostenlos auf Ihren „Wert“ geprüft:

adresso.de kam auf  46 - 54 Millionen € 

adrea.de schätze  44.022,83 €                         

adressio.de schätze auf   20.180,00 €  und                      

domainbewertung24.net kam auf  2.209.043,00 €                        

Interessant an der kostenlosen Schnellbewertung ist zu sehen, dass man auch fremde URLs testen kann und die Einschätzungen sehr stark voneinander abweichen.  

Gegen eine Gebühr  bieten sedo.de und auch weitere Anbieter manuell erstellte Domaingutachten an. Diese haben wir jedoch nicht in Anspruch genommen, da wir unserer Domain nicht trennen möchten, sondern lediglich testen wollten, wie einheitlich die Schnellbewertungen funktionieren. Leider müssen wir zu den aufgeführten Ergebnissen Abstand nehmen, da die Zeit, Energie und Geld, welche in unsere Domain investiert worden ist mit keinem der aufgeführten Ergebnisse annähernd deckungsgleich ist. D.h. aktuelle Rankings, Backlinkstruktur, Content Aufbereitung kann bei einer Instant Analyse nicht wirklich analysiert werden, schließlich soll diese Analyse schnell einen Wert ausspucken.

Folglich ist eine Berechnung des Webseitenwerts nicht pauschal zu definieren. Jedoch kann man als Anhaltspunkt sagen, dass Top Level Domains, d.h. mit den Endungen der zehn meistregistrierten Endungen (.de,.com,.net,.eu,.uk,.org,.info,.cn,.nl,.biz) grundsätzlich sinnvoll sind meist etwas besser ranken. Hinzu kommt ob der Domainname einen Eigenbegriff (hierzu bitten einen Duden zur Hand nehmen) darstellt, oder ein Firmen oder Phantasiename ist. Aus Suchmaschinenoptimierer Sicht empfehlen wir bei neuen Domains darauf zu achten, dass das Hauptkeyword in der Domain vorkommt.

Es ließe sich noch lange darüber sinnen, wie viel eine Domain wirklich wert ist. Fakt ist, dass der Name und die Domainendung eine große Rolle spielen.  Darüber hinaus ist es nicht unwichtig wie alt eine Domain ist und ob die Domain bereits mal gut gerankt hat und eine Backlinkstruktur hat. Wer Domians kauft, achtet zunächst darauf, ob die Internetadresse zum eigenen Angebot oder zum geplanten Webprojekt passt. Die Domainkosten kann man mit den Kosten des Online Marketings abwägen, d.h. eine alte Domain mit Backlinks darf etwas kosten, da man schneller und günstiger gute Rankings erzielen kann.

Für alle die sich mit dem Gedanken tragen sich von Ihren Domains zu trennen empfehlen wir entweder sich mindestens zwei kostenpflichtige Bewertungen einzuholen und anschließend die Domain bei einem der führenden Domainhändler mit einem Startpreis welcher den Mittelwert der beiden Gutachten entspricht  in eine Auktion zu geben. Da zu erwarten ist, dass die Aufmerksamkeit der Käufer bei Auktionen noch größer ist wie bei fortlaufenden Festpreisangeboten  kann der Verkäufer einen noch besseren Erlös erzielen.

19/09/2011 - 13:06

Mit ca. 700 Millionen Nutzern Weltweit und 20,2 Millionen allein in Deutschland bietet Facebook eine unglaubliche Macht für werbetreibende Unternehmen. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten um mit Kunden in Kontakt zu kommen und sein Unternehmen beliebter zu machen. Die wohl erfolgreichste und wichtigste Möglichkeit ist die der Facebook Fanpage für Unternehmen. Jedoch steckt viel mehr dahinter, als eine bloße Seite. Wie erstellt man diese Seite und wie nutzt man diese für das eigene Marketing?

Um eine Facebook Fanpage zu erstellen, muss man nicht zwingend ein privates Profil bei Facebook verwenden. Auf der Startseite findet man ganz unten die Option „Seite erstellen“. Man kann dort auswählen, wofür man eine Fanpage erstellen möchte (http://www.facebook.com/pages/create.php). Zum einen gibt es die Möglichkeit ein lokales Geschäft anzumelden, ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt etc.

 

Abb.1: Facebook: "Seite erstellen"

 

1. Fanpage anlegen                                                 

Bei einem Lokalen Unternehmen, handelt es sich dann um einen Laden oder ein Lokal, wobei es sich beim Unternehmen um eine Gesellschaft ohne regionalen Bezug handelt. Im Folgenden kann man seiner Seite einen passenden Namen geben und nähere Informationen hinzufügen, die wichtig für Kunden sein könnten. Bei einem Lokalen Unternehmen sind unter Anderem Adressdaten und Öffnungszeiten von großer Bedeutung. Zu diesem Zeitpunkt ist die Seite auf Facebook schon veröffentlicht. Um die Fanpage allerdings in Ruhe bearbeiten zu können, kann man auf den Button „Seite bearbeiten“ gehen und dort angeben, dass nur Administratoren die Seite sehen können. Wenn die Seite dann fertig ist, kann man diese Option wieder deaktivieren und die Fanpage für Kunden und Interessenten Sichtbar machen.

 

2. Mit Inhalten füllen

Die Bearbeitung bzw. die individuelle Gestaltung der Seite ist ein weiterer wichtiger Punkt. Die Seite muss einen Wiedererkennungswert besitzen und einladend sein, deswegen ist es wichtig sie mit aussagekräftigen Inhalten zu füllen. Ein Profilfoto mit dem Logo des Unternehmens oder der Marke und weitere Fotos mit Produkten oder interessanten Details über das Unternehmen oder das Lokal sind immer interessant für User. Es ist auch wichtig den potentiellen Fans zu zeigen, was sie erwartet, wenn sie Fan der Seite werden. Eine Info über das Unternehmen und auch über die Fanpage erklärt den Nutzern die Vorteile der Produkte etc. und kann unter „Info bearbeiten“ erstellt und verändert werden. Unter „Seite bearbeiten“ kann man auch Zugriffsbeschränkungen, Altersbeschränkungen und auch das Land, für welches die Seite bestimmt ist einstellen.

 

3. Individueller Reiter

 Zudem kann man das Design der Fanpage auch ein wenig individualisieren, indem man eine eigene sogenannte Landing-Page erstellt und als Willkommensseite nutzt. Wenn die User also auf die Fanpage kommen, sehen sie eine eigens kreierte Seite, die sie willkommen heißt und als Startseite eingerichtet ist. Es gibt verschiedene Anwendungen, die dem Profil einen neuen Reiter hinzufügen, aus dem man eine personalisierte Startseite bilden kann. Wenn User auf die meist nicht sonderlich schöne Pinnwand geleitet werden,  können sie nicht viel mit der Seite anfangen. Eine Landing-Page fordert die Besucher zum Handeln auf und man kann seine Botschaft besser transportieren. Der einzige Nachteil vieler Anwendungen ist allerdings, dass diese oft mit einem Branding versehen sind, welches durch eine Verlinkung auf den Betreiber der Anwendung weiterleitet.

 

4. Fanpage Veröffentlichen

Wenn die gesamte individuelle Anpassung der Seite vollendet ist, kann man die Seite wieder für alle sichtbar machen. Dafür geht man wieder auf den Button „Seite bearbeiten“.  Dies darf man nicht vergessen, sonst hat man die gesamte Arbeit umsonst getan.

 

5. Fans akquirieren

 Nun kommt der wichtigste Part: aktiv werden und Fans generieren. Fans kommen nicht von alleine, vor allem nicht, bei der Menge an Fanseiten und Unternehmensprofilen auf Facebook.  Als ersten Schritt, sollte man alle Mitarbeiter einladen Fan zu werden. Wenn man die kritische Masse von 25 Fans erreicht hat, kann man seiner Seite auch einen richtigen Username als URL geben. Wenn man dies nicht tut, erhalt man eine URL wie z. B. www.facebook.de/pages/1234/Unternehmen/1234…, wohingegen es mit dem Username zu www.facebook.de/Unternehmen wird.

Durch die Viralität von Facebook verbreitet sich die Nachricht, dass jemandem diese Seite gefällt, wie ein Lauffeuer. Die Nachrichten und Antworten, die man auf der Profilseite postet, erscheinen dann auch im Nachrichtenfeed der Fans, wenn diese auch noch geteilt werden, verbreiten sie sich noch mehr und können auch neue Fans akquirieren. Die eigenen Mitarbeiter können dann auch Freunde und Bekannte dazu einladen. Auch die Interaktion mit den Fans ist enorm wichtig, man hat es schließlich mit Menschen zu tun und sollte mit ihnen in Kontakt treten, dafür ist eine Social Community letztendlich da.

 

6. Kommunizieren

Die Inhalte, die man über die Seite vermitteln möchte, sollten gut durchdacht sein. Wie will ich rüberkommen? Was will ich den Fans vermitteln? Welches Image möchte ich aufbauen oder festigen? Das Konsumverhalten der Menschen hat sich seit dem Aufstieg der Social Communities stark gewandelt. Es geht nicht mehr nur um die reine Kundenakquise, sondern vor allem auch um die Kundenbindung. Durch eine Facebook Fanpage werden den Kunden nicht nur Informationen vermittelt, die Unternehmen und Produkte interessant machen sollen. Es ist wichtig den Fans und damit auch dem potentiellen Kunden ein Zugehörigkeitsgefühl zu vermitteln, das durch die richtige Handhabung der Unternehmensseite übertragen wird. Die Nutzer erhalten die Möglichkeit miteinander zu kommunizieren und sich über Produkte und Unternehmen auszutauschen. Auch Kritik sollte nicht einfach entfernt und von der Pinnwand gelöscht werden, sondern konstruktiv beantwortet werden. Die Kunden bleiben so treu und ein gewisses Vertrauen gegenüber dem Unternehmen wird damit aufgebaut, denn die Kunden fühlen sich verstanden. Man muss den Kunden zeigen, dass ihre Probleme und ihre Unzufriedenheit wichtig für das Unternehmen sind und man sich damit auseinandersetzt. Außerdem agiert ein Unternehmen so als „Person“ und wirkt für die Fans und Kunden greifbar.

© Sherpatec Online Marketing Redaktion

01/09/2011 - 15:27

Nachdem das Panda Update von Google seit seinem Rollout in den USA und Großbritannien für umfassende Diskussionen und Spekulationen in den Kreisen der Suchmaschinenoptimierer gesorgt hatte, ist nun auch in Deutschland der Ernstfall eingetreten. Die Angst vor potentiellen Abstrafungen durch Google war allgegenwärtig und wie sich nun gezeigt hat, auch berechtigt.

Während etwa 12 Prozent aller englischen Suchanfragen von Panda betroffen waren, sollen es  laut Google Webmaster Zentrale für die anderen Sprachen etwa 6 – 9 Prozent aller Webseiten sein. Matt Cutts, Chef der Anti-Spam Abteilung von Google, gab schon vor einiger Zeit zum Besten: „Ich denke die Leute werden einen Eindruck davon bekommen, über welche Art von Seiten wir reden“. Und er sollte Recht behalten. Seit dem Rollout des Updates in Deutschland am 12.08.2011 konnten die Suchmaschinenexperten von Searchmetrics und Sistrix inzwischen einige der großen Verlierer ausfindig machen und entsprechende Schlüsse daraus ziehen. Ähnlich wie zuvor schon in den USA, hat es hauptsächlich Content Farmen, Meta-Jobbörsen, Personensuchmaschinen und insbesondere Preisvergleichsportale getroffen. Ebenso wie in den USA gehört Ciao, ein Tochterunternehmen von Microsoft, mit etwa 60 Prozent Einbußen im Sichtbarkeitsindex zu den größten Verlierern des Panda Updates. In den USA waren es nach Panda sogar 80 Prozent - da ist man vergleichsweise also relativ gut davon gekommen. Der Preisvergleichsdienst Dooyoo, der nach Googles Panda Update in Großbritannien unglaubliche 90 Prozent Sichtbarkeitsverlust verzeichnen musste, steht in Deutschland zwar etwas besser da, ist mit rund 65% Einbußen aber dennoch einer der großen Verlierer.  Ein weiteres Opfer des Panda-Updates ist die Holtzbrinck-Tochter  gutefrage.net, die etwa 56 Prozent ihrer Sichtbarkeit verloren hat. Auch wer-weiss-was.de (62%), yopi.de (67%), helpster.de (73%)und kelkoo.de (79%) wurden von Suchgigant Google hart abgestraft.

Profitiert vom Panda Update haben vor allem Nachrichten-Portale und Onlineredaktionen, die qualitativ hochwertige Inhalte erstellen. Golem konnte beispielsweise über 20 Prozent im Sichtbarkeitsindex zulegen. „Viele dieser Gewinner wurden aber nicht von Google direkt belohnt, sondern profitieren eher von der Tatsache, dass Seiten, die sonst immer über ihnen angezeigt wurden, von den Top-Positionen entfernt wurden“, so Marcus Tober von Searchmetrics. Dementsprechend konnten zum Beispiel Preissuchmaschinen wie Idealo, Yatego oder Billiger.de vom starken Verlust des Konkurrenten Ciao profitieren. Weitere Gewinner sind beispielsweise finanzcheck.de (217%), lg.com (151%), tagesgeld-vergleich.net (123%) oder auch twitter.com (50%).   

Im Großen und Ganzen decken sich die Auswirkungen des Panda-Updates mit denen, die zuvor in den USA und Großbritannien zu beobachten waren. Insgesamt lässt sich feststellen, dass es zwar genauso Gewinner wie auch Verlierer gibt, aber die durchschnittlichen Verluste deutlich höher als die Zugewinne sind. Für die jüngsten Veränderungen im Sichtbarkeitsindex kann jedoch nicht alleine das Panda-Update verantwortlich gemacht werden. „Tatsächlich haben wir seit der Implementierung von Panda mehr als ein Dutzend weiterer Optimierungen unserer Ranking-Algorithmen durchgeführt. Einige Website-Inhaber haben daher Änderungen an ihrem Ranking fälschlicherweise auf Panda zurückgeführt“, ist in der Google Webmaster Zentrale zu lesen. Böse Zungen behaupten, dass vor allem die Anbieter abgewertet wurden, die in direkter Konkurrenz zu Google Shopping Beta stehen. Ein Unternehmen, dessen Motto „don’t be evil“ ist, würde so etwas aber nicht tun, oder?

Ob die neuesten Änderungen des Google-Algorithmus auch wirklich bessere Suchergebnisse für die Nutzer zur Folge haben werden, was ja eigentlich immer Intention aller Veränderungen im Algorithmus von Google ist, bleibt abzuwarten. Einer aktuellen Studie der amerikanischen Marktforscher Experian Hitwise zufolge hat Google diesbezüglich nämlich durchaus Nachholbedarf. Spiegel Online schreibt im Bezug auf die Untersuchungsergebnisse: „Microsofts Bing und Yahoo kommen zwar nur auf einen Anteil von 28,05 Prozent am amerikanischen Suchmaschinenmarkt, ihre Trefferquote soll jedoch weit höher als die von Google sein.“ Trefferquote soll hier ein Synonym für Click Through Rate (CTR) sein. Die Zahlen für Juli 2011 attestieren Bing eine CTR von 80,04 Prozent und Yahoo von 81,36 Prozent. Google hat mit einer Klickrate von nur 67,56 Prozent das Nachsehen. Natürlich lassen sich diese Werte nicht eins zu eins auf den deutschen Suchmaschinenmarkt übertragen, eine Tendenz zeichnet sich aber ab.

Wer von Googles Panda-Update betroffen ist, kann in Googles Webmaster Zentrale auf Hilfe hoffen. Allzu große Hoffnungen sollte man sich allerdings nicht machen, denn dort läuft das immer gleiche Lied in Endlosschleife: „Viele von euch haben geäußert, dass ihr gern mehr Informationen dazu hättet, was ihr tun könnt, um euer Ranking in Google zu verbessern. Dies gilt insbesondere dann, wenn ihr glaubt, vom Panda-Update betroffen zu sein. Wir empfehlen…“ sich „…auf die Entwicklung qualitativ hochwertiger Inhalte zu konzentrieren statt zu versuchen, die Website für irgendeinen Google-Algorithmus zu optimieren“.

© Sherpatec Online Marketing Redaktion

20/07/2011 - 17:22

Sherpatec.com Website Redesign – Hintergründe & Funktionalität

Zu unserer großen Freude haben wir diese Woche unseren Firmenauftritt unter http://www.sherpatec.com komplett erneuert. Nach einer aufwendigen und diskussionsreichen Planungsphase, wie wir uns für die kommenden Jahre im Netz präsentieren möchten, wurde letztendlich ein eher ungewöhnliches Design aus der Feder unserer Graphikerin Sophia Bertram gewählt. Es ist durchaus schwierig ein Webdesign zu entwickeln, welches durch seine Einzigartigkeit sich in den Köpfen festsetzt, zum Lesen und durchklicken animiert und unser Angebot mit möglichst wenig Worten optimal präsentiert. Nachfolgend zeigen wir zwei Entwürfe die es bis in die Endrunde, aber es dann doch nicht bis ins Netz geschafft haben.

Topographie als Sinnbild für die Sherpas in den Bergen

Dunkel, stylisch, strukturiert gehaltenes Design

Die neue Sherpatec Website wurde auf Basis des Content Management System Drupal umgesetzt. Somit ist ein weiterer Ausbau des Contents auch zukünftig gesichert. Um trotz der Fülle an Informationen die die Site zu beinhaltet hat den Fokus auf den wesentlichen drei Leistungskategorien Online Marketing – Webdevelopment und Design bzw. Webdesign zu richten haben wir uns für eine Slideshow entschieden die mit drei prägnanten Graphiken den Besucher in die einzelnen Rubriken leiten soll. Für den Wissbegierigen sind wir aktuell an der Umsetzung eines umfangreichen Glossars, welches aus dem Content verlinkt werden soll. Somit sollen die Besucher die Möglichkeit erhalten, bei tiefergreifendem Interesse Fachbegriffe nachzuschlagen. Der Clou hierbei ist, dass die Kernthemen insbesondere im Bereich Online Marketing kurz und knapp beschrieben werden können. Die eigens von uns entwickelten Graphiken lockern zum einen das Gesamterscheinungsbild auf, dienen jedoch ganz explizit zur beschleunigten Informationsbildung. Ganz bewusst haben wir uns gegen Hochglanz Darstellungen und Aufnahmen entschieden, denn auch wenn es am Puls der Zeit ist möglichst laut und plakativ auftreten zu müssen, so glauben wir, dass unsere Kunden von heute und morgen unsere Philosophie nebst gewolltem Understatement schätzen und vielleicht sogar bevorzugen.

Im unteren Drittel der Site informieren wir über Extraleistungen wie Workshops oder Schulungen und kommunizieren via Blog und Pressebereich über die aktuellen Themen rund um das Netz und uns.

Die zwei Kontaktformulare über dem Kopf- und unterhalb des Fußbereichs sollen eine möglichst einfache Kontaktaufnahme ermöglichen. Wer mit uns in Kontakt treten will findet hier nicht nur Anschrift und Freecall unserer Münchner Zentrale sondern auch ein Captcha geschütztes Kontaktformular für Fragen, Interesse oder Anregungen.

Natürlich tüfteln wir bereits am Fein-Tuning der Seite, wie unter anderem Case Studies im Referenzbereich, direkte Kontaktaufnahme via Skype und Integration unserer Facebook Page, aber die Kunden sind die Könige und gehen eindeutig vor. Wer jedoch noch Anregungen oder aber Kritik üben möchte soll dies bitte tun.

18/07/2011 - 10:01

Sonderbeitrag: Das Google+ Projekt

In Deutschland wurde das Google+ Projekt frisch gelauncht. Böse Stimmen behaupten, Google müsse sich gegen die zunehmende Facebook Macht behaupten, andere sprechen von einem weiteren logischen Entwicklungsschritt des Suchmaschinengiganten Google. Wir empfinden diese Entwicklung als äußerst spannend, zumal Facebook zum aktuellen Zeitpunkt ganz klar die Nase in Sachen Social Network vorne hat, Google hingegen die führende Suchmaschine in USA und Europa darstellt.

Zum Thema:

Google hat in der vergangenen Woche sein Gegenstück zu Facebook gelauncht: Google+. Die Funktionalität des neuen Social Media Dienstes aus dem Hause Google macht einen guten Eindruck, da sinnvolle Funktionen aus bestehenden Diensten miteinander kombiniert worden sind. Als Weiterentwicklung gegenüber Facebook kann das neue Prinzip Circles gewertet werden, welches es ermöglicht, Freunde nach persönlicher Beziehung zu gruppieren. Dies macht eine Trennung und separate Ansprache bzw. Kontaktpflege nach Kriterien wie Familie, Freunde, berufliche Kontakte möglich. Unter plus.google.com können sich User zukünftig anmelden und persönliche Profile erstellen. Eine Exportfunktion aus Facebook wurde gegenwärtig erschwert. Die Google Chrome Funktion Facebook Friend Exporter wurde seitens Facebook dahingehend erschwert, indem E-Mailadresse aus den persönlichen Profilen entfernt wurden, welche die Datenbasis für einen Export via Chrome gedient hatten.  Ein weiteres neues Feature ist „Hangouts“, eine Funktion bei der sich Nutzer von verschiedenen Rechnern gemeinsam Youtube Videos in Realtime ansehen können. Google+ will seine Nutzer dazu auffordern Inhalte wie Photos, Videos, Gedanken zu teilen. Einen deutlichen Vorteil sehen wir persönlich darin, alles auf einer Site erledigen zu können. D.h. Google ist nicht nur als Startseite eingerichtet, sondern dient als „Internet-Betriebssystem“ bei fast allen Belangen des täglichen Lebens mit hauseigenen Lösungen. Suchen, Speichern, Teilen, Kommunizieren, Shoppen und Arbeiten auf einer Plattform.

Abstrakt:

So unglaublich die aktuelle Summe der Nutzer von Facebook klingt (Quelle facebookbiz: 700 Millionen weltweit, 20 Millionen in Deutschland), noch wird das Unternehmen auf Basis von Erwartungen bewertet. Substantiell hat Microsoft gegenüber Google die Nase vorn. Gerne vergisst man beispielsweise Microsofts Minderheitsanteil an Apple, die immense Produktpalette des Konzerns aus Redmond und eine Minderheitsbeteiligung von 1,6 Prozent an Facebook, die für 240 Millionen US Dollar 2007 erworben worden sind. Als Zugeständnis bekam Microsoft seinerzeit die weltweiten Werberechte des Sozial Netzwerks. Google hingegen muss nicht nur gegen zwei miteinander verwandte Rivalen ankommen – Microsoft und Facebook sondern auch seine Marktanteile am weltweiten Suchvolumen halten und möglichst ausbauen. Suchmaschinen wie Yandex in Russland und Baido in China machen ein schnelles Fortkommen des Kalifornischen Suchdienstbetreibers mühsam. Ganz nebenbei war Microsoft wiedermal ein bisschen schneller und unterzeichnete  diese Woche mit Baido ein Abkommen zur Nutzung des Bing Algorithmus bei englisch sprachigen Anfragen. So sehr wir Google Erfolg mit Google+ wünschen, so kritisch sehen wir die Entwicklung im Gesamten, denn wenn jeder jetzt so fest er kann auf die Social Media Trommel schlägt,  ist zu erwarten dass diese in Ihrer jetzigen Form zu Bruch gehen wird. Es bleibt zu hoffen, dass gesteigerte Konkurrenz die Weiterentwicklung der jetzigen Netzwerke beleben wird, ohne dass User die Plattformen so schnell verlassen wie sie gekommen sind.