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Wird Google ein Multidienstleister oder ein Internetmonopolist?

Google setzt alles daran die Nummer 1 im Netz zu bleiben. Nicht nur versucht Google seine bereits bestehenden Dienste ständig zu erweitern und zu verbessern, auch möchte der Internet-Gigant neue Wege gehen – dabei ist man sich nicht zu schade Ideen anderer zu kopieren. Dies geschieht aktuell: Google möchte einen neuen Musik Dienst auf den Markt bringen, frei nach Spotify.

Quelle: notebookcheck.com

Das Ziel ist es ein Ganzes online Universum zu schaffen, so dass Google Nutzer Google nie verlassen müssen, denn es ist ja alles da. Die Geschichte um den neuen Musik-Streaming-Dienst gab man jüngst bei der Entwicklerkonferenz Google IO bekannt. Für 9.99 $ pro Monat können die Nutzer unendlich viel Musik streamen. Ein Algorithmus von Google schlägt dann auch weitere Lieder vor. Eine enorme Datenbank mit Millionen von Liedern ist die Basis dieses Dienstes.

Aber nicht nur hier versucht Google voranzukommen. So schaut man sich nun auch beim Konkurrenten Facebook etwas ab. Hangout wird die neue App genannt und bietet die Integration von Chat und News-Feed. So können Googles Nutzer nun Nachrichten und Links, sowie jetzt auch Fotos und Videos miteinander tauschen. Hinzu kommt auch (ebenfalls wie bei Facebook) die Möglichkeit mit mehreren Audio- und Videokonferenzen zu führen. Durch die Zusammenfassung dieser Kommunikationsdienste werden Chats und alle anderen Inhalte von Google zusammengetan und im Nutzerkonto gespeichert, sodass dieser auch Monate danach noch auf die Inhalte zurückgreifen kann.

Doch das war es noch nicht mit den Neuerungen: Auch macht sich Google auf die Suche nach den besten Bildern. Hier wird ein neues Tool für automatisierte Bildbearbeitung in Google+ eingeführt.  „Auto Awesome“ nennt sich dieses neue AdOn und erinnert ein wenig an Yahoos Flickr.

Hinzu kommen noch Verbesserungen in der Übersichtlichkeit von Google Maps, so gibt es nun zu berühmten Sehenswürdigkeiten zum Beispiel 3-D Bilder. Auch verschiedene Funkionen wurden Angepasst, sodass die Usability besser ist, so erscheinen die PopUps zu den Ergebnissen in Maps nicht mehr so groß, auch die Straßen sind etwas dezenter – alles in allem viel Angenehmer für den User. Außerdem kann man zum Beispiel bei der Restaurantsuche nun nach Bewertungen filtern, so kann man zum Beispiel schauen, welche Restaurants von Google+-Freunden gut bewertet wurden. Auch die „normale“ Google Suche ist personalisierter geworden, so kann man eine bilderleise nun auch an den Fuß der Ergebnisse legen und es erscheint zum Beispiel bei Sehenswürdigkeiten eine 360°-Animation.

Die Veränderungen sollen bewirken, dass die Nutzer zufrieden sind. Die Zahl der Nutzer nimmt immer weiter zu. Allein Google Chrome wurde über 750 Millionen Mal installiert (vor einem Jahr waren es „nur“ 450 Millionen). Auch gilt Googles Android als erfolgreichstes mobiles Betriebssystem – über 900 Millionen Geräte wurden bereits aktiviert.

Es bleibt lediglich zu hoffen, dass Google trotz aller Innovationen und neuen Ertragsmodellen seine moralische Verantwortung als weltweit führende Suchmaschine hierbei nicht vernachlässigt. Eine Überschneidung der Interessen mit bereits etablierten Anbietern etwaiger oben genannter Angebote und Dienstleistungen kann nicht geleugnet werden. Es bleibt also wieder einmal spannend, wir werden wieder berichten!