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Sherpatec @ Hong Kong Inno Design Tech Exhibition (05.12.2013-07.12.2013)


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Das Jahr 2013 ist in den letzten Zügen. Aufgrund der Vielzahl an Google Algorithmus Updates war es ein äußerst spannendes und kurzweiliges Jahr für Sherpatec. Neben der Suchmaschinenoptimierung wurde eine Vielzahl an Webseiten realisiert und neue Eigenprojekte gelauncht. Also war es vergangene Woche eine perfekte Gelegenheit für Raphael, unseren kaufmännischen Geschäftsführer, der Einladung von Bayern International und dem Bayerischen Wirtschaftsministerium zu folgen, um als Aussteller auf dem Messetand des Freistaats Bayern uns zu präsentieren. 

Am Dienstagabend ging es mit der Lufthansa per Direktflug nach Hong Kong. Nach etwas über 10 Stunden Flugzeit  landete die Maschine bei angenehmen 22 Grad Außentemperatur um 16 Uhr Ortszeit. Wie fast alles in China ist auch der Flughafen deutlich größer als der Münchner Flughafen, die Terminals werden von selbstfahrenden Zügen verbunden. An neuralgischen Stellen überwachen Sicherheitsbeamte mit Wärmebildkameras die Körpertemperatur der ankommenden Fluggäste, um potentielle Krankheitsüberträger bereits vor den Toren der Stadt abfangen zu können.

Das Hong Kong Convention and Exhibition Center liegt auf Hong Kong Island, welches durch 3 Tunnels für Autos, U-Bahn und nostalgische Fähren mit dem Festland verbunden ist. Sehr schön direkt am Wasser baut sich ein mehrstöckiges sehr modernes Riesencenter auf, welches flankiert vom etlichen Skyscrapers ein imposantes Bild abgibt. Nach erfolgreicher Registrierung fand ich problemlos unseren Bayern Messestand optimal in der Mitte der Messehalle im 3. Stock positioniert. Erstaunlicherweise kam kein anderes Bundesland zu dieser Messe, von nationalem Engagement auch keine Spur – dafür sah ich auf den ersten Blick einen bayerischen Mitaussteller in Lederhosen mit Laptop, bzw. iPad.

Um uns herum stellten Polen auf einer sehr großen Fläche Designstudien aus, Spanien war groß vertreten und Belgien, als diesjähriges Partnerland der Messe. Ansonsten war wenig europäische Präsenz geben, dafür umso mehr asiatische Austeller wie auch Universitäten.

Mir war klar, dass Asiaten und insbesondere Hong Kong Chinesen europäische Luxusbrands und Autos liebten, aber ich war deutlich überrascht wie ambitioniert selbst an Design und Innovationen aller Art gearbeitet wird. Noch ist dies bei uns nicht sehr spürbar, aber wenn die dortigen Universitäten und Designfakultäten weiterhin mit viel Elan und finanzieller Unterstützung unteranderem von der Regierung forschen, entwickeln und erfinden, können wir uns in Zukunft auf bahnbrechende Innovationen aus dem Reich der Mitte auf Weltmarktniveau freuen.

Der Besucheransturm am ersten Messetag war überwältigend. Bunt gemischt von Jung bis Alt wälzten sich Massen durch die Stände. Das jüngere Publikum suchte nach Inspiration für vermeintlich eigene Designprojekte, das ältere Publikum hingegen bestand aus Herstellern  von Konsum- und Industriegütern, die auf der Suche nach neuen Produkt- und Industriedesignern war. Dank der außergewöhnlich guten Messestandorganisation am Bayernstand konnten auch Anfragen von ausschließlich chinesisch sprechenden Interessenten mittels Dolmetscher schnell geklärt werden. Ein hagerer Produzent beispielsweise vom Festland der sich mit der Produktion von Badarmaturen beschäftigte, konnte kein Wort Deutsch oder Englisch, überraschte jedoch allgemein, da er wusste wo Wermelskirchen liegt, da er bereits die Obi Märkte Deutschland beliefere.

Zu Beginn sah es leider nicht so aus, als ob konkrete Kunden für das Portfolio von Sherpatec gewonnen werden können, da die Gespräche zeigten, dass die Chinesischen Produzenten noch nicht das Potential eines eigenen Vertriebs- oder Webauftritt in Deutschland fokussierten, sondern bis dato über Zwischenhändler Ihrer Waren am deutschen und europäischen Markt vertreiben wollten. Ab dem zweiten Messetag jedoch summierten sich positive Anbahnungsgespräche, wir hoffen folglich im kommenden Jahr für chinesische Unternehmen verstärkt tätig werden zu können.

Alles in allem ein gelungener Ausflug in eine andere Welt. Da leider kein Direktflug mehr frei war, kam Raphael nach 20 Stunden wieder heil in München an. Als besonders konträr zum gemütlichen Leben in München empfand er die Massen junger Menschen, teilweise extrem gut ausgebildet und hungrig auf Erfolg und Geld um dieses direkt wieder zu verkonsumieren. 7 Tage und Nächte bietet Hong Kong in der Woche die Möglichkeit zu konsumieren.  Für kleines Geld auf Straßenmärkten und mit Ware und Händlern völlig überladenen Malls, für großes Geld in Luxushotels, Boutiquen und Edelrestaurants, Hong Kong ist Materialismus. Auch wenn die Luftqualität und ständige Luftzufuhr durch Klimaanlagen einem naturverbundenen Münchner etwas zusetzten, so ist die Stadt doch immer eine Reise wert. Als persönliche Empfehlung sollte man einen Ausflug auf den Peak unternehmen um die Stadt mal von oben zu betrachten, eine Fährfahrt von Hong Kong Island nach Kowloon, dem Schneiderviertel der Stadt unternehmen und zum Shopping durch die Straßen von Kowloon gehen.  Neben Shopping zählt Pferderennen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Stadt. Der geschichtsträchtige Hong Kong Jockey Club mit Stammsitz in Happy Valley lädt an den Wochenenden zum Pferderennen. Touristen sind ebenfalls herzlich willkommen.

Abschließend möchten wir uns für die hervorragende Organisation der bayerischen Messepräsenz bedanken. Bayern Internation GmbH, Bayern Design GmbH, die Messe Nürnberg GmbH als Messestandorganisator, Vertreter von der IHK und der Außenhandelskammer Hong Kong gaben sich größte Mühe, dass bayerische Unternehmen sich im besten Licht in Hong Kong präsentieren konnten, vielen Dank auch nochmal von unserer Seite! 

HK 2013