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Pinterest – Chancen und Gefahren

Pinterest ist ein neues soziales Netzwerkt, das seit März 2010 online ist. Wenn man einen Account bei Pinterest möchte, kann man sich durch Angabe der Email Adresse eine Einladung zukommen lassen. Dann wird man auf eine Warteliste gesetzt. Wie lange man im Durchschnitt warten muss, bis man seine Login-Daten erhält lässt sich nicht ohne Weiteres sagen.

Pinterest ist ein Kunstwort, das sich aus den zwei Begriffen Pin und Interest zusammensetzt. Es handelt sich dabei um eine virtuelle Pinnwand, auf der User im Netz gefundene Bilder per einfachen Mausklick „anpinnen“ können. Beim Besucher drängen sich Vergleiche zum sozialen Netzwerk Twitter auf, denn diese Seite funktioniert auf eine ganz ähnliche Weise, nur dass hier nicht Tweets sondern Bilder geteilt werden. Wer also Bilder auf seinem Rechner hat bzw. interessante Bilder im Netz findet, kann diese an seine Pinterest-Pinnwand anheften. Seine Follower sehen diese Bilder und können diese ebenfalls „repinnen“, sodass sich diese Bilder innerhalb kürzester Zeit im Netz verbreiten.

Man braucht sich nur einmal die nackten Tatsachen anzusehen, dann erkennt man schnell welches ungeheure Potential für Publisher und Unternehmer dahinter steckt. Laut Google Ad Planer hat sich der Besucherstrom auf der Internetseite von 2 Millionen täglich im Januar auf über 4 Millionen im März mehr als verdoppelt. Das Wachstum dieser Website ist stärker als von Twitter und Google+ zusammen.  Die Möglichkeiten für Unternehmer seine Produkte ansprechend zu präsentieren und durch „Likes“ und „Repins“ viral weiter zu verbreiten sind enorm.

Trotzdem ist Pinterest mit sehr großer Vorsicht zu genießen: Wer Fotos von einer anderen Internetseite auf Pinterest ausstellt macht sich der Urheberrechtsverletzung schuldig, da er ein Bild, über dessen Rechte er nicht verfügt über das Netz weiterverbreitet. Das ist der eine Punkt. Der andere ist aber bei weitem gravierender: Über 80% aller Pins sind Repins und Repins von Repins. So macht sich jeder der ein solches Bild durch einen bloßen Klick weiterverbreitet der Urheberrechtsverletzung schuldig. Die ersten Abmahnungen wurden schon verschickt, es ist aber zu erwarten, dass eine Abmahnwelle auf die Mitglieder von Pinterest zukommt, vor allem wenn die Gesetze im Zuge der ACTA-Reform beginnen zu greifen.  Wer also bei Pinterest Mitglied ist sollte nur Bilder auf seiner Pinwand zeigen, dessen Urheberrecht in seiner Hand ist und keine Bilder durch Repins weiterverbreiten.

Nutzungsbedingungen werden im Internet ohnehin sehr gedankenlos zugestimmt, doch wer sich bei Pinterest die Mühe macht (und über ausreichende Englischkenntnisse und Zeit verfügt) dem gehen die Augen auf. Das Mitglied räumt  Pinterest demnach ein  weitreichendes Nutzungsrecht über die Bilder ein. So dürfen die Bilder überarbeitet, weiterverkauft und lizenziert werden. Kostenlos versteht sich. Zwar hat Pinterest jetzt angekündigt diesen Passus zu überarbeiten, ob das jedoch geschieht bleibt abzuwarten.

Pinterest ist also auf der einen Seite eine neue und sehr effektive Möglichkeit Traffic zu generieren, doch jedem muss die oben beschriebene Problematik klar sein, sonst kann es sein, dass er einen unangenehmen Brief von einem Anwalt bekommt und auf ihn Kosten von mehreren tausend Euro zukommen.

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